Iran: Strom- und Gastarife werden häufiger gewechselt
Der Angriff der USA und Israels auf den Iran treibt die Energiepreise nach oben. Entsprechend verunsichert seien viele heimische Haushalte, berichtete die Online-Vergleichsplattform durchblicker am Freitag. Seit der Eskalation des Nahostkonflikts vor wenigen Tagen habe sich die Nachfrage nach Tarifwechseln bei Strom auf dem Vergleichsportal knapp verdoppelt und bei Gas mehr als verdreifacht. Derzeit seien "Fixpreistarife mit langer Preisgarantie empfehlenswert".
Die "auffällig starke Wechselaktivität" zeige, wie ausgeprägt der Wunsch nach Stabilität und Planbarkeit der eigenen Fixkosten derzeit sei. "Vielen Endkundinnen und Endkunden sitzt noch der rasante Preisanstieg 2022 im Nacken, der durch den russischen Angriff auf die Ukraine ausgelöst wurde und zu höheren Preisen und eingeschränkten Wechseloptionen geführt hat", so Fixkostenexperte Martin Zwickl.
Angebot mit langer Preisgarantie sichern
Im Moment entwickelten sich die aktuellen Angebote "sehr dynamisch". Die Vergleichs- und Wechselplattform legt den Konsumentinnen und Konsumenten mit Floatern oder Tarifen ohne Preisgarantie nahe, rasch die verfügbaren Angebote mit Preisgarantie zu vergleichen und zu wechseln.
Mit Stand heute seien sowohl bei Strom als auch bei Gas noch Preisgarantien bis 31. Dezember 2028 verfügbar. "Fixpreistarife mit Preisgarantie bis Ende 2028 sind derzeit ein starkes Mittel gegen die Unsicherheit am Energiemarkt - wer jetzt umsteigt, kann sich günstige Konditionen sichern, bevor weitere Anbieter ihre Angebote zurückschrauben", so Zwickl. (APA/Red)
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