Ausstellung: Wie war Wien um 1900?
Wie haben die Menschen in Wien vor 100 Jahren gelebt? Wie war die Kunst? Wie war das Licht? Und wie haben sich manche die Eier gekocht? Einige Antworten darauf gibt's in der neu überarbeiteten Ausstellung „Wien 1900. Alltag – Gesamtkunstwerk“. Zu sehen ist sie im Museum für Angewandte Kunst (MAK) am Stubenring. Drei Räume über mehr als 30 Jahre umfasst die Schau - mit hauseigenen Objekten und Leihgaben. Für das neue Konzept war dem Künstler Markus Schinwald der Blick von heute besonders wichtig. Beispielsweise hat er einen Vorläufer der Sozialen Medien entdeckt: Postkarten, die damals mehrmals täglich ausgetragen werden. Weitere herausragende Objekte sind ein futuristisch anmutender Eierkocher von 1894 oder eine Kostümskizze für eine Richard Wagner-Oper. Ein Großteil der Ausstellung dreht sich um Exponate der Wiener Werkstätte rund um Koloman Moser und Gustav Klimt. Die Dauerausstellung läuft von Mittwoch bis Sonntag, 10-18 Uhr und Dienstag von 10-21 Uhr. Ein Ticket vor Ort kostet 19 Euro, online 18.