Sonderausstellung: Chilling with the Schilling
Seit über 20 Jahren hat Österreich jetzt den Euro. Trotzdem gibt es noch Schilling – und zwar nicht zu wenig: 6,8 Milliarden sind nie umgewechselt worden. Das sind umgerechnet rund 500 Millionen Euro die noch in alten Geldbörsen und vergessenen Tresoren verstauben.
Gut 70 Jahre haben Österreicher*innen mit dem Alpendollar gezahlt. 2002 löst der Euro den Schilling dann endgültig ab. Die Sonderausstellung in der Nationalbank gibt Einblick in die Geschichte der Währung. Besondere Highlights sind laut Kurator Michael Grundner die ausgestellten Fälschungen, sowie der letzte produzierte Schilling vom 9. Oktober 2001.
Die alten Banknoten werden geschreddert – Münzen werden entweder entwertet oder finden sich in vergoldeten Manschettenknöpfen und anderen kreativen Recyclingprojekten wieder. Falls Sie noch ein paar Schilling und Groschen zuhause herumliegen haben können Sie diese übrigens immer noch bei der Nationalbank wechseln lassen. Zu sehen ist die Schilling Sonderausstellung im Geldmuseum der Nationalbank noch bis Juli 2026. Der Eintritt ist kostenlos.