Nachwuchs bei den Felsenpinguinen im Tiergarten Schönbrunn
Im Tiergarten Schönbrunn gibt es derzeit besonderen Nachwuchs: Zehn Nördliche Felsenpinguine sind im April geschlüpft und werden nun langsam an das Leben im Wasser gewöhnt. Nach der ersten Zeit bei den Elterntieren wurden die Jungvögel vom Tierpflegeteam in einem eigenen Bereich gefüttert und regelmäßig gewogen, um ihre Entwicklung genau zu beobachten. Die Tierart gilt in ihrem natürlichen Lebensraum im Südatlantik als stark gefährdet.
Nach der Mauser übersiedeln die jungen Pinguine in einen Bereich mit Wasserzugang bei der Kolonie. Laut Tiergarten ist Schönbrunn weltweit der einzige zoologische Garten, dem die regelmäßige Nachzucht dieser Art in diesem Ausmaß gelingt. Verantwortlich dafür sei ein spezialisiertes Team, das die Aufzucht über viele Jahre weiterentwickelt hat.
Nördliche Felsenpinguine sind perfekt an das Leben im Wasser angepasst. Statt zu fliegen, bewegen sie sich mit paddelförmigen Flügeln unter Wasser fort. In freier Wildbahn verbringen sie nach der Mauser mehrere Monate auf dem offenen Ozean. Besucher*innen des Tiergartens können mit etwas Glück bereits die ersten Fütterungen der Jungtiere im Wasser beobachten.
Bild: Daniel Zupanc