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Mit Hofladen und Biokistl durch die Pandemie Mit Hofladen und Biokistl durch die Pandemie
Lifestyle

Mit Hofladen und Biokistl durch die Pandemie

Die Corona-Krise hat für einen wirtschaftlichen Boom gesorgt. Zumindest bei Hofläden und Bio-Kistl-Betreibern.
Andreas Liberda
Freitag, 22. Mai 2020
Verfasst vor 4 Tagen von Andreas Liberda

Die Corona-Krise kennt nicht nur Verlierer auf Seite der Wirtschaft. Durch den Lockdown konnten vor allem Bio-Kistl-Lieferanten profitieren. Der Adamah-Hof im Nordosten von Wien liefert seit 20 Jahren in der Stadt seine regionalen und saisonalen Biokisterl aus. Am ersten Wochenende mit Corona gab es einen regelrechten Ansturm. „Hunderte haben angerufen und wollten auf einmal auch eines unserer Kistel“ berichtet Gerhard Zoubek gegenüber W24.

Wegen der enormen Anfrage beschäftigt Adamah jetzt mehr Mitarbeiter. Mit Leuten aus der Veranstaltungs-Branche „die auch anpacken können“ deckt man den Bedarf ab. Trotzdem müssen auch viele potentielle Kunden auf ihr Kisterl verzichten. Denn Wachstum ohne nachhaltige Entwicklung erteilt man bei Adamah eine Absage.

Weil immer mehr Kunden auch wissen wollen, woher ihr Essen kommt, boomen auch Hofläden. Auch der stellvertretenden Simmeringer Bezirksvorsteher und Gemüsebauer Thomas Steinhart betreibt mit seiner Frau Andrea neuerdings einen Hofladen. Geplant war dieser schon länger. Corona hat den Start eher verzögert. Jetzt ist man mit dem Geschäft aber zufrieden. „Die Leute wollen immer mehr zum Gärtner nach Hause kommen. Das Rustikale, dass taugt den Leuten“, weiß Andrea Steinhart zu berichten. Durch die Krise und die damit verbundenen Grenzen ist vielen auch bewusst geworden, dass viele Lebensmittel quer durch Europa cauffiert werden. Ob der jetzige Trend auch die Corona-Krise überdauern wird, ist aber noch offen.