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Gaál kritisiert Regierungspolitik als "frauenfeindlich" Gaál kritisiert Regierungspolitik als "frauenfeindlich"
Politik

Gaál kritisiert Regierungspolitik als "frauenfeindlich"

Frauenstadträtin Kathrin Gaál: "Ich will nicht, dass meine Tochter das Leben meiner Ur-Großmutter führen muss".
Alessa Däger
Donnerstag, 12. Juli 2018
Verfasst am 12.07.2018 von Alessa Däger

Die Wiener Frauenstadträtin Kathrin Gaál (SPÖ) kritisiert die Politik des Bundes als "frauenfeindlich". "Wenn Frauen auf Abruf zwölf Stunden im Betrieb zur Verfügung stehen sollen und gleichzeitig bei der Kinderbetreuung um ein Fünftel gekürzt werde, dann sei das nichts anderes, als Frauen vom Arbeitsmarkt zu verdrängen", mahnt Gaál am Donnerstag. Dies habe weitreichende Auswirkungen auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, so die neue Wiener Frauen- und Wohnbaustadträtin.

Mittelfristig bedeute die 60-Stunden Woche daher nichts anderes wie zurück an den Herd: "Ich will nicht, dass meine Tochter das Leben meiner Ur-Großmutter führen muss", so Gaal. Der Entwurf zum 12-Stunden-Tag sei so "familien- und gemeinschaftsfeindlich, dass auch die Kirche protestiere". Ein unabhängiges Leben für Alleinerziehende werde laut Gaál damit ungleich schwerer.