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1 Jahr "U-Bahn-Stars": Die Zwischenbilanz 1 Jahr "U-Bahn-Stars": Die Zwischenbilanz
Gesellschaft

1 Jahr "U-Bahn-Stars": Die Zwischenbilanz

Öffi-Stadträtin Ulli Sima sieht in den "U-Bahn-Stars" eine "echte Erfolgsstory".
Alessa Däger
Mittwoch, 11. Juli 2018
Verfasst am 11.07.2018 von Alessa Däger

Seit einem Jahr bespielen Musiker die Wiener U-Bahn-Stationen. Derzeit treten die Künstler in den Stationen Westbahnhof, Karlsplatz, Praterstern, Stephansplatz, Schwedenplatz und Spittelau jeweils zwischen 15 und 23 Uhr auf. Welche Zwischenbilanz kann nun nach zwölf Monaten gezogen werden?

U-Bahn-Stars als "Erfolgsmodell"
Öffi-Stadträtin Ulli Sima sieht darin ein Erfolgsmodell: "Die U-Bahn-Stars haben sich vom Pilotprojekt zu einer echten Erfolgsstory entwickelt. 6.000 Auftritte haben seit dem Start für Unterhaltung und eine angenehme Atmosphäre und Wohlbefinden bei den Fahrgästen gesorgt", sagt sie am Mittwoch bei einem Medientermin anlässlich des 1. Geburtstages des Projekts.

Und auch Alexandra Reinagl, Geschäftsführerin der Wiener Linien freut sich, dass die Musik in der U-Bahn gut angenommen werde: "Das Feedback der Fahrgäste ist sehr positiv", so Reinagl.

Kritik der Gewerkschaft
Im letzten Jahr wurde allerdings auch Kritik an den Arbeitsbedingungen der Musiker vonseiten der Gewerkschaft younion laut. So ärgerte sich Peter Paul Sekrepek, Vorsitzender der Sektion Musik, dass die Künstler keine fixen Gagen erhielten und die Rechte der Darbietungen an die Wiener Linien abtreten müssen. Diese dürfe das Unternehmenan dann an Dritte weitergeben . '"Die Wiener Rahmenbedingungen sind unzumutbar", sagte er in einer Presseaussendung vom letzten Juli. An diesen Rahmenbedingunen habe sich bis heute nichts verändert, so Sekrepek am Mittwoch gegenüber W24.

KünstlerInnen nutzen die U-Bahn als Bühne
Die KünstlerInnen können den Auftritt zur Steigerung ihres Bekanntheitsgrades nutzen, denn täglich passieren zehntausende Menschen die großen U-Bahn-Stationen. Mittlerweile umfassen die Wiener U-Bahn-Stars 40 KünstlerInnen aus 14 verschiedenen Ländern. Zwölf unterschiedliche Intrumente - von der klassischen Gitarre bis zur "Hangdrum" - kommen dabei zum Einsatz. Im Herbst ist die Produktion einer eigenen "Best-of-CD" geplant.