Diese Webseite speichert Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung von W24.at erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen über den Einsatz von Cookies auf dieser Webseite erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK
Schließen
Schulterschluss gegen Citymaut Schulterschluss gegen Citymaut
Verkehr

Schulterschluss gegen Citymaut

Bürgermeister Ludwig, Burgenlands Landesrat Doskozil und Landeshauptfrau Mikl-Leitner wollen Öffis attraktivieren. Mit VIDEO!
Hannes Huss
Dienstag, 12. Juni 2018
Verfasst am 12.06.2018 von Hannes Huss

Die von Wiens Verkehrsstadträtin und Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (G) geforderte Citymaut ist heißes Thema am so genannten vie-mobility Symposium in der Inneren Stadt. An der Veranstaltung haben zahlreiche hochrangige Politiker teilgenommen, unter ihnen etwa Bürgermeister Michael Ludwig, Burgenlands Finanzlandesrat Hans-Peter Doskozil und Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (V).

Einig sind sich die drei Vertreter ihrer Bundesländer darüber, dass eine Citymaut Autofahrer nur zusätzlich finanziell belasten würde. Ludwig, Mikl-Leitner und Doskozil sprechen sich gegen die Idee Vassilakous aus, sind sich aber darüber einig, die überlasteten Einfahrten in die Bundeshauptstadt zu entschärfen und Anreize für Pendler zu schaffen, ihr Auto stehen zu lassen und auf die Öffis umzusteigen. Ludwig will überhaupt e-Ladestationen ausbauen. Das dürften die Grünen sicherlich begrüßen.

Eine Idee könnte dabei sein, das 365-Euro Ticket, das die Grünen in Wien für die Wiener Linien und die Schnellbahn durchgesetzt haben, auch auf das Burgenland und Niederösterreich auszuweiten. Maria Vassilakou hatte ja angekündigt, ihre Citymaut-Idee fallen zu lassen, sofern ein solches in allen drei Bundesländern kommen würde. Die weiteren Themen des Symposiums: Digitalisierung und Mobilität als Treiber für die Ostregion. (hh)