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Ausstellung: "Kinder im Krieg" Ausstellung: "Kinder im Krieg"
Kultur

Ausstellung: "Kinder im Krieg"

Jeden Montag und Samstag sind zwischen 10-12 Uhr Führungen mit Voranmeldung möglich.
Siniša Puktalović
Mittwoch, 09. Mai 2018
Verfasst am 09.05.2018 von Siniša Puktalović

Im Befreiungsmuseum, in Wien Alsergrund, läuft seit dem 08. Mai die Ausstellung „Kinder im Krieg“. Die Ausstellung zeigt Fotodokumente aus dem Stadtmuseum Wien und dem Leningrader Blockade-Museum, die das Leben und Leiden der Kinder während des 2. Weltkriegs in Wien und Leningrad während der Blockade darstellen. Ergänzt wird sie durch Interviews mit Zeitzeugen.

Im Jahr 2018 jährt sich zum 77. Mal eines der schrecklichsten Kriegsverbrechen des Zweiten Weltkrieges: Der Beginn der Blockade der Stadt Leningrad (St. Petersburg) durch die deutsche Wehrmacht mit über einer Million Hungeropfer.

Diese Ausstellung ist ein Teil des Projekts „Kinder im Krieg: Niemals wieder! 2017-2020“. Im Rahmen dieses Projekts haben bereits thematische Ausstellungen, Lesungen sowie ein Schüleraustausch zwischen österreichischen und russischen Schulen stattgefunden. Weitere derartige Veranstaltungen sind geplant. Der nächste Teil des Projekts wird im Jänner 2019 abgehalten und besteht ebenfalls aus einer thematischen Ausstellung sowie einer Audioinstallation „Blockade-Tagebücher“.

Ein besonderer Schwerpunkt dieser Ausstellung sind die Zeitzeugen-Interviews. Kinderzeichnungen aus den Jahren 1941 bis 42 von Kindern im Blockade-Leningrad und Zeichnungen aus den Jahren 1945 bis 46 von Herr Steinmetz werden hier auch präsentiert, sowie die Grafik-Serie "Kriegskinder" von dem russischen Maler E. Rastorguev. Einige Photos wurden aus dem Blockade-Museum Leningrad und dem Volksmuseum "Kinder und KindergärtnerInnen im Blockade-Leningrad" zur Verfügung gestellt.

„Die Ungeheuerlichkeiten der Nazi-Diktatur kommen an dem Ort des Befreiungsmuseums, das im Erinnerungsbunker, einem alten Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg, untergebracht ist, in all ihren Grausamkeiten ganz besonders zur Geltung und wirken damit als Kontrast zur Befreiung von diesem Wahnsinn einzigartig intensiv“, so heisst es auf der Homepage des Museums.

Noch bis zum Oktober sind Führungen jeden Montag und Samstag zwischen 10h-12h mit Voranmeldung möglich.