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Birkenpollen machen Allergikern das Leben schwer Birkenpollen machen Allergikern das Leben schwer
Gesundheit

Birkenpollen machen Allergikern das Leben schwer

Hochsaison für triefende Nasen: Die Heuschnupfenzeit ist da. Extreme Birkenpollenbelastung in Wien am Wochenende.
Alessa Däger
Freitag, 13. April 2018
Verfasst am 13.04.2018 von Alessa Däger

Der österreichische Pollenwarndienst schlägt Alarm: Besonders für Wien und Umgebung ist an diesem Wochenende die Belastung durch Birkenpollen besonders hoch. Rot geschwollene Augen, feuchte Taschentücher, Niesen im Minutentakt. Während sich die einen über den strahlenden Sonnenschein und das warme Wetter freuen können, bedeutet die Frühlingszeit für viele Pollenallergiker eine körperliche Extremsituation.

Rund 16 Prozent der österreichischen Bevölkerung leiden an Pollenallergie. Und die Anzahl an Betroffenen ist steigend. Gründe dafür: Übertriebene Hygiene, steigende Feinstaubkonzentrationen in der Luft, Pflanzen mit aggressiven Allergenen und stärker werdender Stress im Alltag. All diese Faktoren können das Immunsystem täuschen und die eigentlich harmlosen Pollen zu Feinden des Körpers erklären.

Vor allem die Birkenpollenallergie zählt zu einer besonders aggressiven Form der lästigen Immunreaktion. Obwohl nicht allzu viele Birken in der Hauptstadt wachsen, kann der Wind die Pollen teilweise hunderte Kilometer weit tragen, so dass man auch in Regionen mit wenigen Birken allergische Beschwerden bekommt. An windreichen Tagen sollten Allergiker also gegebenenfalls den Aufenthalt im Freien, vor allem auf Wiesen und Feldern, vermeiden. Ein Pollenflugkalender und die Informationen des Pollenwarndienstes bieten täglich gute Übersichten über das Belastungsausmaß.

Trotz diverser medizinischer Maßnahmen hilft oft aber nur eines: Flüchten. Im Hochgebirge und am Meer ist das Risiko, sich Birkenpollen auszusetzen, derzeit am geringsten.


Bild: Pixabay